Schöne Lippen sind seit jeher ein Zeichen für Sinnlichkeit und ein Schönheitsideal. In den letzten Jahren ist es mit Hilfe verschiedener Methoden immer einfacher geworden, volle, sinnliche Lippen zu bekommen.
Obwohl die Lippenkorrektur einer der einfacheren Eingriffe in der plastischen Chirurgie ist, sollte auch sie nur von einem erfahrenen Facharzt vorgenommen werden. Nur der ausgebildete Mediziner kann eine bestmögliche Rundum- Behandlung durchführen und den Eingriff so risikolos wie möglich gestalten.
Bei einem ersten Gespräch vor der Behandlung wird der behandelnde Arzt dem Patienten oder der Patientin die verschiedenen Techniken zur Lippenkorrektur vorstellen und ihre Vor- und Nachteile erklären. Im Verlauf des Gespräches wird dann geklärt, ob eine Lippenkorrektur für den entsprechenden Patienten überhaupt sinnvoll ist und wenn ja, welchen Umfang die Korrektur haben soll.
Bereits in diesem ersten Gespräch sollte der Patient auf bestimmte Lebensumstände hinweisen (Allergien; regelmäßige Medikamenteneinnahmen; Raucher / Nichtraucher; chronische Krankheiten; Heilungsprozess bei früheren Operationen, kommt es leicht zur Narbenbildung etc.). Der Arzt sollte solche Dinge aber auch von sich aus erfragen.
Grundsätzlich kann man zwischen Gewebeunterfütterungen und Unterspritzungen unterschieden werden.
Bei der Unterspritzung unterscheidet man zwischen resorbieren Substanzen, welche sich von selber wieder auflösen und nicht resorbierbaren Substanzen, die dauerhaft im Körper verbleiben. Die Auswahl des Materials bzw. der Methode hängt ganz individuell vom Patienten ab.
Die Eingriffsdauer richtet sich nach der Methode, die angewendet wird sowie nach dem Umfang der Maßnahme. Ob ein Eingriff ambulant (der Patient kann die Klinik noch am gleichen Tag wieder verlassen) und unter Lokalanästhesie (örtliche Betäubung) oder unter Vollnarkose und stationär durchgeführt wird, hängt ebenfalls von der angewendeten Methode und dem körperlichen Zustand des Patienten ab.
Es kann nötig sein, nach dem Eingriff bestimmte Maßnahmen zu ergreifen (Bsp. Kühlung der Lippen, um Schwellungen vorzubeugen oder Einnahme von Antibiotika, um einer Entzündung vorzubeugen), über die der behandelnde Arzt ausführlich informieren wird.
Auf jeden Fall sollte der Patient sich an die ärztlichen Anweisungen halten und seinen Rat befolgen, um eventuell auftretende Komplikationen folgenlos zu überstehen.